2024

Ausflug der Jugendkapelle nach Tripsdrill

„Bügel runter, Arme hoch, und genießen!“ So lautete das Motto beim diesjährigen Ausflug der Jugendkapelle des Musikvereins Stadtkapelle Gerlingen. Passend zum Tag der deutschen Einheit wollten auch wir einen Tag gemeinsam verbringen, um Spaß zu haben, uns näher kennenzulernen und somit insgesamt zu einer stärkeren Einheit zusammenzuwachsen. Also besuchten wir am 03. Oktober den Erlebnispark Tripsdrill – denn was schweißt Menschen schon besser zusammen, als im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam eine Achterbahnfahrt zu durchleben. Mit insgesamt 30 Musikerinnen und Musikern der Jugendkapelle trafen wir uns morgens an der Jahnhalle, um von dort gemeinsam nach Cleebronn zu fahren, wo uns ein ereignisreicher Tag voller Lachen, Schreien, Sich-Frei-Fühlen, vielleicht auch ein bisschen Zittern, und auf jeden Fall voller Spaß erwartete – eine echte Achterbahnfahrt eben. Nun fragt sich vielleicht manch einer, warum sich ein Orchester dazu entscheidet, ausgerechnet in einen Freizeitpark zu gehen – eint uns doch vor allem die Liebe zur Musik. Und schöne Harmonien haben unsere wilden Freudenschreie beim Fahren der vielen Attraktionen sicherlich nicht ergeben. Dennoch haben Achterbahnen und Musik deutlich mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Zum Beispiel: Es beginnt langsam und düster. Dann fährt es plötzlich runter, bevor es sich nach einem letzten Schnörkel mit voller Wucht öffnet und ins Freie schießt. Was hier die ersten Sekunden der „Karacho“ beschreibt, könnten ebenso Instruktionen für ein musikalisches Werk sein. Achterbahnen und Musik haben nämlich sehr verwandte Anforderungen. Die Mitfahrenden sollen auf eine abwechslungsreiche Reise voller Höhen und Tiefen, überraschender Wendungen, spannender Aufstiege und rasanter Abfälle, sanfter Übergänge gefolgt von plötzlichen Abbrüchen mitgenommen werden. Beide sollen begeistern, mitreisen, manchmal auch erschrecken, und mit unseren Gefühlen spielen. So lässt einen der „Donnerbalken“ glauben, es gehe gemütlich auf und ab, bevor es plötzlich kippt und einen der freie Fall in ein Gefühl der Schwerelosigkeit versetzt. Und wie in der Musik lassen sich auch bei Achterbahnen verschiedenste Epochen und Stile wiederfinden, ist doch die „Mammut-Bahn“ als Holzachterbahn schon in ihrer Grundarchitektur ganz anders. Auch das neueste Werk in Tripsdrill namens „Hals über Kopf“ bricht mit Traditionen, indem es den Wagon unten an die Schiene hängt. Und während die „G’sengte Sau“ mit viel Auf und Ab und Hin und Her einen wilden Ritt bietet, greift der „Wirbelpilz“ auf das simple Motiv der Kreisdrehung zurück, macht dieses durch verschiedene Geschwindigkeiten und Höhen aber zu einem erheiternden Gesamt-Erlebnis. All diese verschiedenen Werke zusammen machen aus dem Freizeitpark Tripsdrill ein wahres Achterbahn-Konzert. Dank dieser Vielfältigkeit ist für jeden etwas dabei, für Groß und Klein, für Alt und Jung, für Action-Begeisterte und ruhige Genießer – genau wie es sich für ein gelungenes Konzertprogramm gehört. Dementsprechend durfte natürlich auch die Pause nach der ersten Hälfte nicht fehlen, in der wir uns zusammensetzten, stärkten, und uns über das Erlebte sowie das noch Anstehende austauschten. Die wahrscheinlich wichtigste Gemeinsamkeit ist schlussendlich aber, dass Achterbahnen und Musik die Menschen einen. Wie die Angestellten von Tripsdrill zusammen am Betrieb des Freizeitparkes arbeiten, so erzeugen auch wir Musikerinnen und Musiker als Team die Musik. Besuchende des Parks sowie das Konzertpublikum durchleben gemeinsam das unterhaltsame Programm. Und schließlich vereint das gesamte Event die Darsteller_innen und die Besucher_innen – das könnte niemand besser verdeutlichen als Jochen, der für uns bei der „Raupe“ extra einen eigenen Wagen reserviert und uns sogar eine dritte Runde gegönnt hat. Am Abend kamen wir ausgelassen, glücklich, und auch ein bisschen erschöpft wieder an der Jahnhalle an. Ein besonderer Dank geht an alle Eltern, die Fahrdienst geleistet haben, sowie an unsere Jugendleiterin Leoni Hoffmann für die Organisation. Inspiriert von diesem fulminanten Achterbahn-Konzert können wir nun auch wieder intensiv in die Probenarbeit starten, um Sie bei unseren nächsten Konzerten zusammenzubringen und durch eine ebenso aufregende musikalische Achterbahnfahrt für eine stärkere Gemeinschaft zu sorgen. Da lautet dann das Motto für Sie: „Hinsetzen, Ohren auf, und genießen! 

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Frühjahrskonzert am 09. März 2024 in der Stadthalle

Beim Frühjahrskonzert vor einem Jahr musste der 1. Vorsitzende Matthias Widmann in seiner Eröffnungsrede berichten, dass der bisherige Stadtmusikdirektor Daxi Pan mit diesem Konzert verabschiedet wird. Ein Jahr später steht mit Maximilian Broichhaus ein neuer Dirigent an der Spitze der Jugend‑und Stadtkapelle. Max ist seit September 2023 musikalischer Leiter beider Kapellen und hat die letzten Monate für eine intensive Konzertvorbereitung mit frischen Ideen genutzt. 
Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen bzw. hören lassen. 
Gewohnt souverän startete die ca. 30-köpfige Jugendkapelle den musikalischen Abend mit „Panta Rhei“, was übersetzt so viel wie „Alles fließt“ bedeutet. Im Anschluss wurde dem Publikum die Filmmusik aus „Drachenzähmen leicht gemacht“ unter dem Titel „How to train your Dragon“ präsentiert. Mit dem folgenden Titel „Baba Yetu“ kündigte Sonja Laicher den offiziell letzten Titel der Juka an. An dieser Stelle „herzlichen Dank“ an Sonja, die die Moderation von Matthias Widmann übernommen hat. Nach der anschließenden Zugabe nahm die Stadtkapelle mit knapp 60 Musiker auf der Bühne Platz. Dank einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule ist es dem Musikverein möglich, eine vergleichsweise große Stadtkapelle zu präsentieren, die regelmäßig mit Jugendlichen aus der Juka verstärkt wird. „Darauf bin ich wirklich stolz“, so Matthias Widmann in seiner Ansprache. Im Anschluss an die ersten Titel „Schwabenland“ und „Königsmarsch“ ging es in eine kleine Pause, die für Erfrischungen und kleine Gespräche genutzt wurde. Mit „Arsenal“ und „Mont Blanc“ ging es nach der Pause fulminant weiter. Fulminant deshalb, da bei „Mont Blanc“ neben Vogelgezwitscher auch Lawinenabgänge musikalisch umgesetzt wurden. Ruhiger ging es in den nachfolgenden Stücken „Adele 21“ und „Out of Africa“ zur Sache. Mit „Oregon“ endete das erste Frühjahrskonzert unter der musikalischen Leitung von Maximilian Broichhaus. Dem Wunsch des Publikums nach einer Zugabe sind wir gerne gefolgt und beendeten das Konzert mit der Polka „Böhmisch klingt’s am Schönsten“. Unser Wirtschaftsteam um Miriam Storr haben mal wieder frisch zubereitete Köstlichkeiten vorbereitet, was vom zahlreichen Publikum sehr gut angenommen wurde.

Ein großes „Danke schön“ geht an alle Helfer rund um das Konzert. Ebenso „Danke“ an Conny Fohrer, die neue Gruppenphotos des Musikvereins und den einzelnen Register gemacht hat. 

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Hauptversammlung am 14. März 2024

Unsere diesjährige Hauptversammlung fand am Donnerstag, den 14.03.2024 in der Jahnhalle statt. 
Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Berichte (1. Vorsitzender, Jugendleiterin, Schriftführer, Kassiererin, Kassenrevisor)
4. Aussprache zu den Berichten
5. Entlastung (Vorstandschaft, Kassiererin)
6. Anträge
7. Verschiedenes

Der 1. Vorsitzende Matthias Widmann begrüßte zu Beginn seiner Ansprache alle anwesenden Mitglieder – im Besonderen natürlich die Ehrenmitglieder. In einer kurzen Zusammenfassung des musikalischen Jahres 2023 gab Matthias einen Rückblick auf die besonderen Umstände, mit denen der Verein im Vorjahr zu Recht kommen musste:  völlig überraschend mussten wir nach dem Ausscheiden von Daxi Pan einen geeigneten Nachfolger finden.

Im Anschluss an die Totenehrung folgten die einzelnen Detailberichte von Jugendleiterin Leoni Hoffmann, Schriftführer Julian Krauß und Kassiererin Kirsten Laicher. Waldfest und Straßenfest konnten allesamt bei gutem Wetter stattfinden – essentiell für die finanzielle Gesundheit des Vereins. Bevor die Stadtkapelle die Jahreshauptversammlung musikalisch ausklingen ließ, wurde die Vorstandschaft und die Kassiererin entlastet – Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung.

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Sonnenbrand beim Waldfest am 1. Mai

Wer hätte vor einer Woche tatsächlich daran geglaubt, dass er unter Umständen mit einem Sonnenbrand vom Waldfest nach Hause kommt? Temperaturen von gefühlt 30 Grad sind doch noch unüblich für den 1. Mai – zumindest wenn man auf das Wetter der letzten Jahre zurück blickt. Um Punkt 11 Uhr eröffnete dieses Jahr wieder die Stadtkapelle den Frühschoppen. Unter der musikalischen Leitung von Maximilian Broichhaus wurde ein Querschnitt der unterschiedlichsten Musik geboten. Rockige Rhythmen, aber auch bekannte Melodien zum Mitsingen, ein Marsch oder eine Polka waren zu hören. Nach der Stadtkapelle ging es musikalisch mit der Jugendkapelle weiter. Die rund 30-köpfige Truppe hatte sichtlich Spaß und genoss den Auftritt. In dieser Zeit konnte sich die Stadtkapelle stärken. Das Essensangebot wird stetig erweitert und den Wünschen der Gäste angepasst. Oder hätten Sie erwartet, dass neben den „klassischen“ Würstchen auch ein vegetarisches Halloumi-Gericht bzw. Pulled Pork im Brötchen angeboten werden? Vielen Dank an dieser Stelle an das Wirtschaftsteam um Miriam Storr und Tini, die mit Ihren fleißigen Helfern einen super Job gemacht haben. Wie jedes Jahr, erfolgt der musikalische Abschluss wieder durch die Stadtkapelle. Am Ende des Auftritts waren sich alle einig: Das war mal wieder ein schönes Waldfest.

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Drei Stunden Blasmusik und ein Göckele zum Frühschoppen

Am Sonntag, 5. Mai spielte die Egerländer Besetzung des Musikverein Gerlingens zum Frühschoppen beim Feuerbacher Göckelesfest auf. In drei Stunden wurden abwechselnd böhmische Blasmusik, moderne Arrangements und solistische Stücke präsentiert. Unser musikalischer Leiter Peter Gerl sorgte so für ein abwechselndes Programm, bei dem auch das ein oder andere Gesangsstück wie „Auf der Vogelwiese“ auf der Setlist stand. Speziell die solistischen Stücke wie „My Way“ oder eine moderne Version von „Hey Jude“ präsentiert kamen besonders gut beim Publikum an. Letzteres wurde von unserem Posaunisten Hermann Röser neu arrangiert, der auch das Posaunensolo übernommen hat. Unvergessen auch „My Dream“, beim dem unser Trompeter Markus Grieb das Stück einfach mal auswendig spielt.

Im Anschluss an den Auftritt gab es von der Sportvereinigung noch ein leckeres Mittagessen mit einem passenden, kühlen Getränk dazu. Herzlichen Dank für die herrliche Bewirtung und für die musikalische Gestaltung des Frühschoppens. Wir kommen gerne wieder – es war ein toller Sonntag im Zelt.

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Familientag am Schloss Solitude

Am Sonntag, 30. Juni luden der Musikerverein gemeinsam mit den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zu „Spiel und Spaß“ im und um das Schloss Solitude ein. Die großen und kleinen Gäste durften sich am Familientag auf ein kunterbuntes Programm mit einem Picknickkonzert, spannenden Führungen und spielerischen Outdoor-Aktivitäten freuen. Dem schlechten Wetter wurde getrotzt und ein Teil des Programms wurde kurzer Hand in den überdachten Bereich gelegt. Neben dem Programm konnten die Besucherinnen und Besucher auch unser gastronomisches Angebot genießen.

Vielen Dank an unseren Kooperationspartner die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, die uns diese Veranstaltung ermöglicht haben.  Ein Dank geht auch an die Jugendmusikschule Gerlingen e.V. und die Siebenbürgische Tanzgruppe Ludwigsburg für ihre Auftritte.

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Eröffnung des 43. Straßenfests

Die Eröffnung des 43. Straßenfestes erfolgte durch einen kleinen Umzug entlang der Hauptstraße zum Rathausplatz – angeführt vom Musikverein Gerlingen. Im Anschluss an den Faßanstich durch die BM Dirk Oestringer und Alain Chrétien führte der Musikverein das musikalische Programm unter der Leitung von Maximilian Broichhaus fort. Am Sonntag spielte der Musikverein Höfingen zum Frühschoppen auf, und wurde im Anschluss von der Jugendkapelle abgelöst. Glücklicherweise konnte am Samstag ein Straßenfest bei herrlichem Wetter gefeiert werden, so dass zahlreiche Musikfreunde den Weg auf den Rathausplatz gefunden haben. Bei leckerem Essen und einem kühlen Getränk wurden beispielsweise die letzten Urlaubserlebnisse ausgetauscht. Leider kamen am Sonntag eher die dunkleren Wolken zum Vorschein, so dass viele fleißige Helfer den Abbau im Regen bewältigen mussten.

Besten Dank an das Küchenteam um Miriam Storr, das sich wieder neue kulinarische Leckereien ausgedacht hat, um alle Gäste kulinarisch zufrieden zu stellen. Vielen Dank an alle Helfer, die nicht nur am Straßenfest, sondern auch in der Vorbereitung unterstützt haben. Natürlich auch ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes für die tolle Unterstützung.

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Ausflug nach Bad Wildbad zum Baumwipfelpfad

Nach einer ereignisreichen Saison 2024 muss auch mal ein Termin sein, bei dem es nicht um Arbeitsschichten am Grill, Treffen für Vorbereitungen, Einkäufe und Festbetrieb geht. So einen Termin hatten wir am Samstag, den 21. September bei perfektem Wetter. Gegen Mittag ging es mit dem Reisebus in den Schwarzwald. Das Ziel: Der Baumwipfelpfad. Knapp 60 Personen sind der Einladung des Musikvereins gefolgt, um mit der Sommerbergbahn den Baumwipfelpfad entlang zu gehen. Auf dem Weg zum 40 Meter hohen Aussichtsturm wurden viele Möglichkeiten für kurzweilige Gespräche genutzt. So vergisst der eine oder andere auch seine Höhenangst. Die ganz mutigen haben direkt im Anschluss noch den Gang über die 60 Meter hohe Hängebrücke, die Wildline, genutzt. Für die ganz harten galt hier das Motto „hüpfen bis die Brücke wackelt“.

Nach einer kleinen Einkehr im Café ging es mit der Bahn wieder in die Innenstadt zurück und von dort ins benachbarte Calw zum Abendessen in einer lokalen Brauereigaststätte. Aber ganz ohne Musik geht es dann doch nicht. Ein kleines Geburtstagsständchen für Reni und Sabine hat man noch zeitlich vor dem Essen untergebracht. Viel zu schnell ging die Zeit um, so dass der Bus pünktlich gegen 22 Uhr wieder in Gerlingen sicher ankam.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Musiker und Helfer, ohne die derartige Vereinsaktivitäten bzw. ein Vereinsleben nicht möglich sind. Besonderen Dank auch Martin Ruppert, der als Organisator und als Reiseführer einen tollen Job gemacht hat.

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